Wohnungseigentumsgesetz

Wohnungseigentumsgesetz

Das Wohnungseigentumsgesetz erlangte nach dem II. Weltkrieg Beachtung. Da es erst nach dem Krieg üblich wurde, Wohnungseigentum oder Teileigentum für mehrere Eigentümer in Mehrfamilienhäusern zu schaffen. Das am 15.03.1951 geschaffene Wohnungseigentumsgesetz schaffte die rechtliche Grundlage für die Regelung der gemeinsamen Kosten und Lasten sowie das Sonder und Teileigentum einer so genannten Wohnungseigentümergemeinschaft. Es regelt ferner die Bestellung eines Verwalters und die genaue Aufschlüsselung der in der Regel vierteljährlich zu tragenden Bewirtschaftungskosten eines jeden Eigentümers einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Rechte und Pflichten der Eigentümer ergeben sich aus dem Verwaltervertrag, der Teilungserklärung und der Gemeinschaftsordnung. Ferner gelten neben dem Wohnungseigentumsgesetz die entsprechenden Regelungen des bürgerlichen Gesetzbuches. Am 01.07.2007 wurde das Wohnungseigentumsgesetz novelliert.