Nießbrauchrecht

Nießbrauchrecht

Das Nießbrauchrecht setzt sich zusammen aus dem Bruttonießbrauch, dem Vorbehaltsnießbrauch, dem Zuwendungsnießbrauch und dem Vermächtnisnießbrauch (siehe Nießbrauch in diesem Glossar). Das Nießbrauchrecht ist eine Form der Dienstbarkeit, die nicht übertragbar oder zu vererben ist. In steuerlicher Sicht hat der Eigentümer eines Grundstücks Vorteile. Beim Zuwendungsnießbrauch kann der Grundstückseigentümer eine Einmalzahlung vom Nießbrauchberechtigten erhalten. Diese Einmalzahlung gilt dann in der Regel als eine Einnahme aus Vermietung und Verpachtung, die der Eigentümer in steuerlicher Sicht auf zehn Jahre verteilen kann. Er braucht also diese Einmalzahlung nicht in dem Jahr des Erhalts insgesamt versteuern, sondern verteilt die zu leistende Steuer auf zehn Jahre.