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Der späte Boom rund um Berlin

In den letzten fast 25 Jahren hat sich auf dem Berliner Immobilienmarkt eine große Menge getan: Wo vor dem Ende der Berliner Mauer 1989 noch unattraktive und nur spärlich eingerichtete Wohnungen im Osten Berlins vorzufinden waren, blüht heute das Geschäft mit hochwertigen und modernisierten Altbauwohnungen.

Doch dieser Wandel kommt später als erwartet. Man rechnete damit, dass unmittelbar nach Ende der DDR Unmengen von potenziellen Mietern nach Berlin ziehen würden und die Mieten entscheidend steigen würden. Historisch bedingt wurde dies aber verhindert. Zum einen schützte ein sogenannter “Weißer Kreis” vor Mieterhöhungen in kurzer Zeit, zum anderen hatte kein “vermögender” Mieter Interesse an den Wohnungen im Osten.

Bestes Beispiel für den Wandel des Berliner Immobilienmarktes ist der Bezirk Prenzlauer Berg, in dem Altbauwohnungen, die zuvor noch mit Etagentoiletten und Kohleöfen ausgestattet waren, stetig renoviert und modernisiert wurden und so ein neues Zuhause für gut verdienende Mieter bot. So veränderte sich auch das gesamte Bild des Bezirks, der heute viele Cafés und Boutiquen beherbergt.
Aus den anfänglichen Mietern wurden später Eigentümer und Investoren, die die aufwändig renovierten Eigentumswohnungen zu stark erhöhten Preisen verkaufen.

Berlin bleibt auch weiterhin innerhalb Europa die günstigste Mietmetropole, jenseits der bekannten Hotspots findet man noch immer ausreichenden und auch bezahlbaren Wohnraum.

Mietpreisspreizung – Mietpreise unter 7 Euro pro Quadratmeter

Doch zu den Mietern kamen durch den Wandel Berlins zur kulturellen Hauptstadt Deutschlands auch immer mehr Touristen, die ihren Aufenthalt in zu Ferienwohungen umgebauten Wohnungen verbringen. Durch diese Fehlbelegungen der zentrumsnahen Wohnungen hat sich die Wohnsituation in Berlin weiter verschärft, weshalb es sich der Berliner Senat zur Aufgabe gemacht hat, diesem Zustand ein Ende zu bereiten. Wohnbaugesellschaften bemühen sich, in den nächsten Jahren in den Bau von bis zu 3000 Wohnungen zu investieren. Dabei wird eine “Mietpreisspreizung” angestrebt, die Mietpreise von über sieben Euro pro Quadratmeter Kaltmiete verhindern soll. Zurzeit liegt diese in Bezirken wie Charlottenburg oder Mitte bei durchschnittlich acht Euro pro Quadratmeter.

Keramikfliesen – worauf Sie beim Kauf achten sollten

Gerade im Badezimmer werden Fliesen verwendet, doch auch der Rest eines Hauses oder einer Wohnung kann von den Vorteilen der Fliesen profitieren. Dabei sind Fliesen leicht zu reinigen, sehen gut aus und sind haltbar. Aber schon beim Fliesenkauf sollte einiges beachtet werden, damit die Fliesen auch lange ihren Zweck erfüllen. Eine Untersuchung an keramischen Fliesen ist deswegen beim Kauf schon zu empfehlen und hilft dabei, die guten von den schlechten Fliesen zu trennen. Sehr hilfreich können die Untersuchungen vom www.keramikinstitut.com sein. Hierbei handelt es sich um ein unabhängiges, privates Forschungsinstitut. Dieses hat sich auf die Dienstleistungen auf dem Gebiet anorganisch-nichtmetallischer Werkstoffe verschrieben.

Worauf sollte geachtet werden?

Beim Kauf von Fliesen kommt es auf viele kleine Faktoren an. Zuerst sollte einmal überlegt werden, welche Ansprüche an die Fliesen gestellt werden. Kommen sie häufig mit Feuchtigkeit in Kontakt oder mit großer Hitze? Sind sie eher für dekorative Zwecke gedacht oder sollen praktisch sein? Diese und mehr Fragen sollten vorher geklärt werden, bevor es zum Fliesenkauf geht.

Die perfekten Fliesen finden

Schon beim Einkauf sollte die Fliese in die Hand genommen werden, die Oberfläche überprüft sowie die Schnittkanten und mehr. Der Preis sollte nicht immer die erste Geige spielen, sondern es ist sehr viel wichtiger, dass eine hohe Qualität im Einkaufswagen landet. Es ist auch immer von Vorteil, die Fliesen als Gesamteindruck zu sehen. Deswegen sind größer angelegte Flächen immer genau zu betrachten. Natürlich spielt auch die Optik einen wichtigen Faktor. Es gibt viele unterschiedliche Fliesen wie Steingutfliesen aus Keramik, Feinsteinzeugfliesen, Steinzeugfliesen oder auch Mosaik fällt unter die Kategorie Fliesen. Weiterhin spielen auch DIN eine wichtige Rolle. Bei DIN handelt es sich um die Normen, nach denen Fliesen hergestellt werden. Gerade die Maße und Oberflächenbeschaffenheit, Wasseraufnahme, Trockenbiegefestigkeit, Brennbiegefestigkeit, Ritzhärte und noch viele andere Punkte spielen bei diesen Normen eine wichtige Rolle. Nur so wird festgestellt, dass es sich hier wirklich um eine hochwertige Fliese handelt.

Eine Immobilie als Vorsorge fürs Alter

Durch die Finanzkrisen in vielen europäischen Ländern ist die Europäische Zentralbank gezwungen, den Ländern immer mehr Geld zu günstigen Konditionen anzubieten. Der ständig fallende Leitzins wirkt sich positiv auf Kredite aber gleichzeitig negativ auf viele Sparprodukte der Banken und Versicherungen aus. Geld anlegen wird durch die Vielzahl der unterschiedlichen Produkte nicht einfacher. Zudem sind viele Geldanlagen einem hohen Verlustrisiko ausgesetzt. Wer sein Kapital gewinnbringend anlegen möchte, hat trotzdem viele Möglichkeiten höhere Renditen zu erzielen und gleichzeitig etwas für seine Vorsorge zu tun. Immobilien sind gefragter denn je und Experten gehen durch die steigende Nachfrage von einer Wertsteigerung in den kommenden Jahren aus. Wer eine Wohnung finanziert ist zudem nicht von möglichen Mietsteigerungen betroffen.

Die Kauf- oder Baufinanzierung

Der Kauf einer selbst genutzten Immobilie bietet vor allem für angestellte Berufstätige viele Vorteile. Das Ersparte kann als Eigenkapital in die Finanzierung einfließen und einen noch günstigeren Kredit bewirken. Bauprojekte und Immobilienkäufe werden durch unterschiedliche staatliche Förderungen zusätzlich unterstützt. Dazu zählen Bausparverträge, Wohnbauprämien aber auch vermögenswirksame Leistungen und sogenannte Wohn-Riester-Programme. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet für diese Vorhaben zinsgünstige Darlehen an.

Ein weiterer Vorteil ist eine lange Zinsfestschreibung auf 10 bis 15 Jahre. So wird über einen langen Zeitraum eine gleichbleibende Rate bezahlt, die von Marktveränderungen und steigenden Zinsen nicht betroffen ist. Der gleichzeitige Abschluss eines langfristig angelegten Bausparvertrages garantiert ebenso einen niedrigen Zins für ein mögliches Anschlussdarlehen zur Restfinanzierung, da der vertraglich vereinbarte Zinssatz nicht verändert werden darf. Wer schon in jungen Jahren an seine Altersvorsorge denkt und durch den Kauf einer Immobilie sichert, kann fast sorgenfrei der Rente entgegensehen.

Ausführliche Informationen zu Immobilienfinanzierung und Baukrediten unter www.immobilienspot.com.

Grundlagen bzw. Grundsätzliches zur Abrechnung der Nebenkosten

Jeder Vermieter ist dazu verpflichtet, alljährlich fristgerecht eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen, in der die monatlichen Abschlagszahlungen des Mieters verrechnet werden. Doch obwohl die Betriebskostenabrechnung in den § 556 BGB und § 2 BetrKV (Betriebskostenverordnung) gesetzlich geregelt wurden, sind nach wie vor viele Betriebskostenabrechnungen falsch. Doch worauf ist als Mieter zu achten?

Jede zweite Nebenkostenabrechnung ist falsch!

Trudelt die neue Betriebskostenabrechnung ins Haus, ist Vorsicht angebracht! Denn nicht selten bleibt der Fehler unerkannt. Durch die vielen unterschiedlichen Abrechnungsposten und Abrechnungswerte wird eine Nachprüfung dem unsachkundigen Mieter erschwert. Daher sollte grundsätzliche jede Nebenkostenabrechnung geprüft und notfalls fachkundiger Rat eingeholt werden. Grundsätzliches zur Abrechnung der Nebenkosten wird nachfolgend erläutert:
Auch der Vermieter hat sich an bestimmte Fristen zu halten. Diese sind im § 556 BGB festgelegt. So ist die Nebenkostenabrechnung dem Mieter spätestens mit Ablauf des zwölften Monats nach dem Abrechnungsperioden-Ende vorzulegen. Grundsätzlich darf eine Periode nicht länger als zwölf Monate andauern. Wird die zuvor genannte Frist versäumt, so ist eine daraus resultierende Nachforderung des Vermieters rechtlich unwirksam. Ein Guthaben zugunsten des Mieters muss jedoch ausgezahlt werden.

Form und Inhalt der Nebenkostenabrechnung

Eine Betriebskostenabrechnung muss stets schriftlich erfolgen und bestimmte Mindestinhalte enthalten. Dazu gehören u. a. der Abrechnungszeitraum, der Verteilerschlüssel sowie eine Aufstellung der Gesamtkosten. Die Nebenkostenabrechnung muss so erstellt werden, dass diese übersichtlich und für den Mieter rechnerisch nachvollziehbar ist. Dem Mieter ist auf Verlangen Einsicht in die entsprechenden Rechnungen zu erteilen.
In der Betriebskostenverordnung sind vom Gesetzgeber alle Kosten aufgeführt worden, die der Vermieter auf dem Mieter umlegen darf. Denn es sind nicht immer alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Vermietung des Objekts entstanden sind, auch vom Mieter zu tragen!
Dem Vermieter kann trotz größter Sorgfalt ein Fehler passieren. Zumeist sind dies Rechenfehler oder Berechnung von Posten, die nicht auf dem Mieter umlagefähig sind. Auch kommen Nebenkostenabrechnungen oftmals verspätet an oder leer stehende Wohnungen eines Mehrfamilienhauses wurden fälschlicherweise nicht berücksichtigt.

Checkliste: Immobilienwert professionell ermitteln

Den Immobilienwert zu kennen, ist in verschiedenen Situationen wichtig:

– Wenn Sie vor dem Kauf einer Immobilie stehen und den Angebotspreis eines bestimmten Objektes hinterfragen und mit anderen Angeboten vergleichen möchten,
– ihre Immobilie verkaufen möchten und einen realistischen Verkaufspreis benötigen,
– den aktuellen Marktpreis nachweisen müssen für rechtliche Streitfälle,
– den Immobilienwert für steuerrechtliche Angelegenheiten benötigen z.B. im Rahmen der Erbschafts- oder Schenkungssteuer,
– oder den Immobilienwert in Ihre Vermögensübersicht einbringen möchten.

Je nachdem für welchen Zweck Sie ihren Immobilienwert benötigen, gibt es verschiedene Varianten diesen zu ermitteln. Für eine erste Orientierung gibt es verschiedene Online-Angebote, bei denen Nutzer selbst Angaben zur Immobilien machen um zum Immobilienwert zu kommen. Benötigen Sie den Immobilienwert jedoch als Beweisgrundlage für gerichtliche Auseinandersetzung oder für Preisvergleiche bei Kauf- oder Verkaufsabsichten, ist eine individuell angepasste Wertermittlung ratsam. Diese wird von einem qualifizierten Gutachter durchgeführt, der alle wertbeeinflussenden Kriterien einzeln ermittelt, indem er das Objekt vor Ort besichtigt. Mit seinem geschulten Auge weiß er, welche Relevanz bestimmte Aspekte eines Hauses oder einer Eigentumswohnung bei der Wertermittlung besitzen und kann gleichzeitig örtliche Marktkenntnisse einfließen lassen.

Neben allgemein bekannten Aspekten, wie Grundstücksgröße, Lage oder Umfeld sind noch viele weitere Merkmale der Immobilie relevant für den Immobilienwert. So stellen z.B. das Maß der Wärmedämmung und die Ausstattung der sanitären Anlagen entscheidende wertbeeinflussende Punkte dar. Bei einem Online-Immobilienwert können nicht alle Kriterien umfassend betrachtet oder individuell gewichtet werden, sodass das Hinzuziehen eines Gutachters in den meisten Fällen ratsam ist. Für die Ermittlung Ihres Immobilienwertes können Sie wie folgt vorgehen.

Schritt 1: Informieren und vergleichen
Treten Sie unverbindlich mit einem Anbieter wie z.B. Sprengnetter24 in Kontakt und lassen Sie sich beraten, welche Form der Wertermittlung für Ihre Situation geeignet ist. Alle Fragen ihrerseits können schnell und persönlich geklärt werden. Einige Anbieter bieten die Möglichkeit, sich ein Muster für ein Gutachten anfordern zu lassen. So kann man sich einen Eindruck vom Umfang der Bewertungsleistung verschaffen.

Schritt 2: Vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin
Sprechen Sie zunächst mit dem Eigentümer bzw. Makler und vereinbaren Sie mit ihm einen Besichtigungstermin. Dadurch stellen Sie den Zugang zur Immobilie sicher. Anschließend kontaktieren Sie den Gutachter und teilen Sie ihm den Wunschtermin mit.

Schritt 3: Halten Sie die nötigen Unterlagen bereit
Je mehr Informationen der Gutachter hat, umso genau kann er den Immobilienwert festlegen. Folgende Unterlagen sind bei der Ermittlung des Immobilienwertes besonders hilfreich und sollten bei der Besichtigung vorliegen.

– einen aktuellen Auszug aus den Grundbuch, um etwaige Rechte und Belastungen durch den Gutachter prüfen zu lassen
– ein Dokument über die genaue Grundstücksgröße
– einen Auszug aus der Flurkarte (bzw. ein Lageplan mit Flurstücks-Bezeichnung)
– vorhandene Bauzeichnungen mit Grundrissen
– ein Dokument über die Wohnfläche je Wohneinheit, falls es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt
– evtl. vorliegende Mietverträge und/oder eine Aufstellung der Nettokaltmieten, wenn die Immobilie nicht selbst bewohnt wird

Im Einzelfall können noch weitere Daten relevant sein, die im Vorfeld der Besichtigung erfragt werden sollten. Besitzen sie noch weitere Kenntnisse, zu denen keine Dokumente existieren, kann Ihre mündliche Aussage ebenfalls in den Bericht des Gutachters mit aufgenommen werden. Daher sollten Sie im Vorfeld durchgehen, welche Aspekte noch Relevanz besitzen könnten.

Schritt 4: Besichtigung mit dem Gutachter
Am Tag der Besichtigung sollten Sie ein bis zwei Stunden Zeit einplanen. Der Gutachter hat ausreichend Zeit und begutachtet die Immobilie und die dazugehörigen Gemeinschaftsanlagen. Bei Eigentumswohnungen sollten Sie darauf achten, dass der Keller und die Heizanlage im Protokoll mit aufgeführt werden. Der Immobilienwert liegt Ihnen innerhalb von 7 bis 12 Werktage vor.

Diese Checkliste liefert Ihnen eine erste Orientierung, damit Sie den Immobilienwert durch einen Gutachter professionell bestimmen lassen können.

Ein Immobiliengutachter findet Schäden und Mängel

Schäden und Mängel an einer Immobilie können aus verschiedenen Ursachen resultieren. Ein morscher Baum kann bei einem heftigen Sturm umkippen und Haus oder Gartenanlagen beschädigen. Solche unfall- und witterungsbedingten Schäden sind nicht vorherzusehen und können den Wert einer Immobilie erheblich senken. Aber auch Fehler in der Konstruktion des Gebäudes oder eine falsche Instandhaltung können zu Mängeln führen, die nicht ignoriert werden sollten. Ein unabhängiger Immobiliengutachter kann hier helfen, indem er Schäden und Mängel augenscheinlich erfasst und die Situation objektiv einschätzt. Gerade in Streitfällen mit Versicherungen und Bauunternehmen verschafft ein Gutachten Klarheit.

Häufig entsteht ein Schaden, wenn Feuchtigkeit durch die Außenwände eines Hauses eindringt. Die daraus resultierenden feuchten Stellen sind ein idealer Nährboden für Schimmelsporen, sodass ein gesundheitsgefährdender Schaden entstehen kann. Dabei sind feuchte Wände nicht nur ein Phänomen von älteren Gebäuden. Auch in neu errichteten Eigenheimen kann es vorkommen, dass Wasser eindringt. In diesem Fall ist zu klären, ob der Schaden auf einen Fehler des Bauunternehmers oder den Eigentümer selbst zurückzuführen ist. Ein Immobiliengutachter kann die Schadensursache und –menge feststellen und alle Fragen, die bei der Regulierung des Schadens relevant sind, beantworten. Gleichzeitig kann der Immobiliengutachter einschätzen, welche Kosten für die Schadensbeseitigung anfallen und ermitteln, welche Wertminderung der Immobilie daraus resultiert.

Nicht nur bei Auseinandersetzungen mit dem Hauseigentümer oder Bauunternehmer ist das Hinzuziehen eines Immobiliengutachters ratsam. Auch wenn man vor dem Kauf oder Verkauf einer Immobilie steht, sollten eventuelle Schäden und Mängel im Vorfeld abgeklärt werden. Als Laie kann man nicht immer einschätzen, welche Kriterien den Wert eines Hauses ausmachen und sollte sich daher auf das Urteil eines Fachmanns verlassen. Undichte Fenster oder ein maroder Dachstuhl fallen dem Ottonormalverbraucher kaum auf. Ein Immobiliengutachter betrachtet jedoch detailliert alle relevanten Kriterien und dokumentiert den sichtbaren Zustand der Immobilie. Als Käufer wird man somit rechtzeitig auf Schäden und Mängel hingewiesen und bleibt vor bösen Überraschungen bewahrt. Folgende Sanierungskosten können somit eingeplant werden und unter anderem den Kaufpreis verringern.

Auch für Verkäufer kann ein Gutachten die Situation absichern. Liegen Schäden oder Mängel vor, sind Verkäufer in der Pflicht diese dem Käufer anzuzeigen. Kleine Mängel, die erst in den Verkaufsgesprächen zutage kommen, führen häufig zu Diskussionen mit potenziellen Käufern, die Nerven kosten und die Fronten auf beiden Seiten verhärten. Auch später entdeckte Schäden können dem Verkäufer nachhängen und Kosten verursachen, die vermeidbar gewesen wären. Der Bericht eines Immobiliengutachters hält den aktuellen Zustand der Immobilie fest und hilft ein realistisches Preisangebot zu gestalten.

Immobilienbewertung vor Ort

Der Immobilienmarkt in Deutschland entwickelt sich prächtig. Seit mehreren Jahren steigen die Kaufpreise für private Immobilien. Der deutsche Immobilienmarkt weist jedoch regionale Unterschiede auf. So entwickeln sich insbesondere die Immobilienpreise in Großstädten anders als in den ländlichen Regionen. Die Marktbedingungen sind deshalb von Ort zu Ort unterschiedlich.

Eine Immobilie zu einem realistischen Wert zu erwerben, der nicht nur den Gegebenheiten der jeweiligen Region entspricht, sondern auch mit den tatsächlichem Eigenschaften der Immobilie übereinstimmt, wird ohne diese lokalen Kenntnisse zu einer schwierigen Angelegenheit. Ein Gutachter, der jahrelang Luxusimmobilien in Bayern bewertet, muss bei der Bewertung von Landhäusern in Mecklenburg-Vorpommern andere Rahmenbedingungen verstehen und einbeziehen.

Eine Immobilienbewertung vor Ort sollte daher immer durch einen qualifizierten Gutachter durchgeführt werden, der lokale Marktkenntnisse aufweisen kann. Immobiliengutachter, die sich auf eine Region spezialisieren, weisen zweifellos einen Vorteil gegenüber landesübergreifenden Gutachtern auf: ein geschulter Experte ist imstande die konkrete Lage und das Umfeld der jeweiligen Immobilie abzuschätzen. Er nimmt alle Merkmale dabei in Betracht: von den Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, den Öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen und Kindergärten, über die Verkehrsanbindung bis hin zu Freizeit- und Sporteinrichtungen.

Neben der Lage einer Immobilie ist natürlich auch deren Zustand verantwortlich für den Wert. Dazu gehören insbesondere Schäden und verborgene Mängel. Ein Gutachter prüft zum Beispiel Türen und Fenster auf Schimmel, untersucht das Dach und die Dachisolierung auf Risse an den Fugen oder auch die Wasserleitungen auf Rost und Verfärbungen. Ziel eines Gutachters ist es, alle Unvollkommenheiten zu dokumentieren, die den wahren Wert beeinflussen. Zudem kann der Gutachter hilfreiche Tipps geben bezüglich zukünftig anfallender Reparaturkosten. Mit diesen Informationen ausgestattet steht den Gesprächen mit dem Makler oder den Preisverhandlungen mit dem Verkäufer nichts mehr im Wege.

Einige Anbieter wie beispielweise Sprengnetter24 sind mit bundesweit mehreren hundert Gutachtern vertreten, wodurch sie gewährleisten, dass nur Gutachter aus der unmittelbaren Nähe des Objektes eine Immobilienbewertung vor Ort durchführen.

Planen Sie also ein Haus zu kaufen oder zu verkaufen, können Sie einer Immobilienbewertung vor Ort nicht umgehen. Setzen Sie auf einen unabhängigen Immobiliengutachter mit lokalen Marktkenntnissen. Nur so erfahren sie den wahren Wert ihrer Immobilie und sparen sich damit Unannehmlichkeiten in der Zukunft.

Tarifdschungel: Was steht beim Umzug alles an?

Im Regelfall wird ein Umzug längerfristig geplant und vorbereitet. Geschieht der Wohnungs- oder Ortswechsel innerhalb von Deutschland, sind weniger Kriterien zu beachten als bei einer Auswanderung. Die beste Vorbereitung wird getroffen, wenn sich der Betreffende eine Checkliste erstellt. Optimal ist, wenn die Zeitfenster der Aktivitäten konkretisiert werden. Das umfasst zu erledigende Aufgaben in den Zeiträumen:

  • 3 Monate vor dem Umzug
  • 1 Monat vor dem Umzug
  • 14 bis 7 Tage vor dem Umzug
  • 1 Tag vor dem Umzug
  • Am Umzugstag
  • Nach dem Umzug

Somit wird es kaum vorkommen, dass eine Maßnahme vergessen wird, denn ein gewisses Restrisiko an Anspannung wird immer bleiben und unter Stress passieren eher Fehler. Die Organisation vor, während und nach einem Umzug hängt auch davon ab, ob es eine Einzelperson oder Familie mit Kindern betrifft. Hilfreich ist in jedem Fall, sich vorab Informationen einzuholen. Das ist beim Vermieter, der Wohnungsgesellschaft und auch im Internet unter http://www.tarife.net/ möglich.
Kündigungsfristen sind einzuhalten und je nach Mietvertrag sind Arbeiten in der alten Wohnung durchzuführen.

Drei Monate vor dem Umzug

Der bisherige Mietvertrag muss gekündigt werden (Hinweis: BGB §§ 568 und 573 c). Eventuell ist die Mietkaution zurückzufordern. Versorgungsunternehmen für Strom, Gas und Wasser sind zu informieren. Das Ablesen der aktuellen Gas-, Wasser-, Heizungs- oder Stromzählerstände übernimmt nach Rücksprache auch der Vermieter.

Das beizeiten begonnene Entrümpeln (Keller, Garten, Garage, Dachboden, Nebengelass) und die Nutzung von Sperrmüllaktionen schafft Freiraum und erleichtert das Einpacken der Dinge, die definitiv mit umziehen.

Ein Monat vor dem Umzug

Außer dem Übergabetermin für die neue Wohnung, Termin für eine Umzugsfirma und freiwillige Helfer sowie beantragter Urlaub beim Arbeitgeber sind die Ab- und Ummeldungen mit der Bekanntgabe der Adressänderung an folgende Stellen relevant:

  • Post (Nachsendeauftrag)
  • Telefon, Fax, Handy, Internetanschluss
  • Fernseh- und Kabelanschluss
  • Arbeitgeber, Agenturen, Sozialamt, Kindergeldstelle
  • BfA (Bundesanstalt für Angestellte), Rentenstelle
  • Einwohnermeldeamt
  • Finanzamt
  • Kfz-Zulassungsstelle (Hinweis: Eine neue Doppelkarte wird erforderlich)
  • GEZ (Gebühreneinzugszentrale)
  • Schule, Kindergarten
  • Mitgliedschaften in Vereinen und Verbänden
  • Banken, Sparkassen
  • Finanzierungen, Leasing
  • Daueraufträge
  • Bausparverträge
  • Versicherungen (Krankenkasse, Hausrat- und erweiterter Hausrat wie Elementarversicherung, private Haftpflicht, Kfz-Haftpflicht, Lebensversicherung, private Unfallversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung)
  • Ärzte
  • Zeitungen, Abonnements
  • Verwandte, Freunde, Bekannte, Nachbarn

Bei einem Wechsel zu einem neuen Stromversorger muss die Ummeldung mindestens acht Wochen vorher erfolgen. In den Verträgen und auch im Internet können detaillierte Angaben zu den jeweiligen Modalitäten und Fristenbedingungen nachgelesen werden.
Bei einem Auszug aus einem Eigenheim wird sich der Besitzer mit den ihm bekannten Ansprechpartnern in Verbindung setzen.

Ein Tag vorher

Nachdem der Kühlschrank geleert und abgetaut wurde, sollte für ausreichend Getränke und Verpflegung am Umzugstag vorgesorgt werden.
Für die vielen kleinen organisatorischen Abläufe und die benötigten Dinge (Verpflegung, Werkzeug, Verpackungs- und Schreibmaterial, Parkplatzreservierung) muss sich jeder selbst einen Ablaufplan und eine „Überlebenstasche“ zusammenstellen. Vor allem bei einem Umzug mit kleinen Kindern ist an die spezielle Versorgung (Wechselkleidung, Nahrung, Spielzeug, Kuscheltier) zu denken, die aber die Eltern am besten wissen.
Eine extra Tasche mit persönlichen Unterlagen, Ausweisdokumenten, Wertgegenständen, EC-Karten und Bargeld sowie wichtige Telefonnummern sollte gewissenhaft aufbewahrt werden.
Die neue Adresse kann auf dem Online-Weg schnell verteilt werden. Adressaufkleber, Visitenkarten oder Stempel runden den Wohnungswechsel perfekt ab.

Hausbau: Welche Energieversorgung ist die richtige?

Der Rohstoffvorrat auf unserem Planeten wird immer knapper. Strom- und Gaspreise klettern in die Höhe. Energie einzusparen steht hoch im Kurs, ist vernünftig und beim Neubau sogar gesetzlich vorgeschrieben. Nach der derzeit noch gültigen Energieeinsparverordnung vom 1. Juli 2009 wird den Bauwilligen vorgeschrieben, wie viel Energie sie maximal verbrauchen dürfen. Das Ziel ist, den Energiebedarf von Häusern um 30% zu reduzieren. Einsparpotenziale liegen dabei hauptsächlich bei der Warmwasserbereitung und bei der Heizung. Der Fokus liegt dabei auf dem Einsatz erneuerbarer Energien und der Nutzung der Sonneneinstrahlung. Um effizientere Energieformen im Rahmen der Haustechnik zu nutzen, gibt es verschiedenen Möglichkeiten, um den Vorschriften gerecht zu werden. Schon bei der Hausplanung sollte es das Ziel sein, unnötige Energieverluste zu vermeiden und natürliche Ressourcen zur Gewinnung von Energie zu nutzen.

Lassen Sie die Sonne für sich arbeiten

Eine Solaranlage auf dem Dach für die Warmwasserbereitung erfüllt bereits die Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Sie lässt sich nicht nur für Bad und Küche nutzen, mit entsprechender Heizungstechnik kann die Solaranlage auch zum Betreiben der Heizung eingesetzt werden. Eine besondere Form der Nutzung von Solarenergie sind die Photovoltaikanlagen. Sie produzieren gleichzeitig Strom, der selbst genutzt und gegen eine Einspeisevergütung dem örtlichen Stromversorger zur Verfügung gestellt werden kann. Das Prinzip der Wärmepumpen nutzt die Sonnenenergie, die in Luft, Wasser oder in der Erde gespeichert ist. Ähnlich eines Kühlschranks nimmt ein flüssiges Kältemittel Wärme auf und sorgt für die Energieversorgung des Bauwerks. Auch mit der Hilfe der Geothermie, die über Erdwärmesonden die Temperaturunterschiede im Boden nutzt, kann kostengünstig Energie gewonnen werden.

Nachwachsende Rohstoffe nutzen

Wer keine Sonnenenergie nutzen kann, greift auf nachwachsende Rohstoffe zurück. Sehr beliebt sind Pelletheizungen. Die Pellets werden aus Holzabfall hergestellt. Holz ist ein einheimischer Rohstoff und steht unendlich zur Verfügung. Immer größere Bedeutung nehmen auch Biogasanlagen ein. Durch Vergärung organischer Stoffe wird Gas gewonnen, aus dem Strom und Wärme erzeugt werden. Diese Form der Energieversorgung ist sehr effektiv, weil das anfallende vergorene Material noch als wertvoller Dünger genutzt werden kann. Obwohl die Windkraft einen großen Anteil an der Erzeugung regenerativer Energien einnimmt, spielt sie im privaten Gebrauch kaum eine Rolle. Lediglich bei Solaranlagen ist ein zusätzlicher Windgenerator zum Aufladen des Solarakkus sinnvoll. Auch die Nutzung von Wasserkraft ist im privaten Bereich zur Energiegewinnung kaum realisierbar und lediglich als Medium für eine Wärmepumpe verwendbar.

Welche Art der Energiegewinnung die effektivste ist, lässt sich nur nach den gegebenen Örtlichkeiten ermitteln. Fakt ist: Es stehen zahlreiche Varianten zur Verfügung.

Aufschwung am Berliner Wohnungsmarkt

Die Studie “Emerging Trends in Real Estate Europe 2013” gibt grünes Licht für Investoren: Der Berliner Wohnungsmarkt gehört zusammen mit München zu den attraktivsten Immobilienmärkten Europas. Ob der Boom des Immobilienmarkts in Berlin nachhaltig ist, wird sich noch herausstellen.

Das Beratungsunternehmen Pricewaterhouse-Coopers (PwC) erhebt zusammen mit der gemeinnützigen Forschungsorganisation Urban Land Institute (ULI) jährlich ein Standortranking der 27 europäischen Metropolen. Befragt werden hierfür mehr als 500 Immobilienentwickler und -finanzierer, Real-Estate-Investoren sowie Analysten und Berater. 2013 sind erstmalig zwei deutsche Städte auf den Spitzenpositionen: München und Berlin.

Die Bayernmetropole gilt aufgrund ihrer niedrigen Leerstandquoten und der ausgewogenen Wirtschaftsstruktur als preisstabil – auch in schwierigen Zeiten. Der Berliner Wohnungsmarkt profitiert hingegen vom Zustrom an zahlungskräftigen Mitarbeitern der mehr als 15.000 Technologie-Unternehmen. Doch das ist noch nicht alles: Da die deutsche Hauptstadt als kulturelles Zentrum jährlich viele Besucher anzieht, raten die befragten Experten auch in den Apartment- und Hotelsektor Berlins zu investieren. Kein Wunder, dass die Umfrage-Teilnehmer die meisten Immobilienkauf-Empfehlungen für den Berliner Wohnungsmarkt aussprechen.

Ob der Boom des Berliner Wohnungsmarkts nachhaltig ist, sei zu hinterfragen. Der PwC-Partner Jochen Brücken merkt an, dass das bisher relativ niedrige Preisniveau der Häuser und Wohnungen in Berlin diese Entwicklungen begünstigt haben könnte.

Gute Perspektiven für weitere Metropolen

Die Immobilien-Experten rechnen außerhalb des Münchener und Berliner Wohnungsmarkts in zwei weiteren Großstädten Europas mit Wertzuwächsen, nämlich London und Istanbul. Diese bieten den Umfrage-Teilnehmern zufolge „gute“ Perspektiven für neue Investments, für den Immobilienbestand und die Immobilienentwicklung. Die spanischen Metropolen sowie Athen und Lissabon werden als kritisch angesehen. Claudia C. Gotz, die Geschäftsführerin von ULI Germany, weist jedoch darauf hin, dass es viele Anzeichen gibt, dass sich die südeuropäischen Märkte erholen: Dank des aktuellen Preisniveaus sehen vier von fünf Experten Chancen für Investitionen.

Die Studie bestätigt, dass sich Immobilien in Krisenzeiten als Anlage bewähren. 80 Prozent der Befragten sagen, dass durch die Krise in der Eurozone für sie neue geschäftliche Möglichkeiten entstanden sind. Somit können die Immobilienexperten positiv in die Zukunft blicken.

Grundstückserwerb – worauf zu achten ist

Mit dem Kauf eines Grundstücks können Sie sich den Traum eines Eigenheims oder eines Ferienhauses erfüllen. Doch bei der Wahl eines geeigneten Bauplatzes gibt es viele berücksichtigenswerte Aspekte – neben Ihren Bedürfnissen zählen vor allem rechtliche Vorschriften dazu.

Finden Sie attraktiv gelegenes und passendes Bauland
Bevor Sie an die Details eines Grundstückserwerbs gehen, müssen Sie sich für eine Region entscheiden. Hier kommt es auf Ihre Ansprüche an. Wollen Sie lieber ein Haus in einer Großstadt kaufen, etwa in Hamburg oder Berlin? Dort genießen Sie Vorzüge des städtischen Lebens, müssen aber auch Krach und Dreck hinnehmen. Oder, bevorzugen Sie lieber eine idyllische Lage, können Sie für Ihre neue Residenz Kühlungsborn auswählen. Der Seebadeort liegt am Weststrand der Ostsee, direkt am Meer. Ein Haus dort eignet sich deshalb auch als Feriendomizil. Haben Sie diese grundsätzliche Frage geklärt, sollten Sie vorhandene Bauplätze begutachten. Achten Sie dabei nicht nur auf das Grundstück an sich und den Kaufpreis, sondern auch auf das Umfeld. Sie sollten sich dort wohlfühlen.

Das müssen Sie vor der Vertragsabwicklung beachten:
Im zweiten Schritt sollten Sie sich baurechtlichen Aspekten widmen. Kommunale Bebauungspläne weisen aus, in welcher Art Sie ein Haus verwirklichen können. Manchmal finden Sie dort wenige Beschränkungen, manchmal auch strikte Regelungen, die beispielsweise die Höhe des Hauses oder die Form des Dachs betreffen. Am besten legen Sie den Plan Ihrem Architekten vor. Auch beim Vertrag zum Grundstückskauf empfiehlt sich die Beratung durch einen Fachmann, etwa einem Anwalt für Baurecht. Einen zentralen Bestandteil des Kaufvertrages bilden die bereits gezahlten Erschließungskosten und Anliegerbeträge, welche die jeweilige Kommune fordert. Dabei handelt es sich meist um hohe Summen. Sie sollten vermeiden, dass Sie später unerwartete Rechnungen begleichen müssen. Die zuständige Behörde stellt Ihnen auf Antrag eine Anliegerbescheinigung aus. Dieser können Sie entnehmen, welche Kostenpunkte bereits übernommen wurden und ob die Punkte im Vertrag der Wahrheit entsprechen.

So werden Sie mit Ihrem Grundstück glücklich
Der Wahl einer attraktiven Lage, die Ihren Ansprüchen entspricht, folgt die genaue Erkundung des Grundstücks und der Umgebung. Danach müssen Sie die baurechtlichen Vorschriften prüfen. Zusätzlich müssen Sie ausschließen, dass nach der Unterschrift auf dem Kaufvertrag ungeplante kommunale Gebühren auf Sie zukommen.

Baufinanzierung: Zinsvergleich per Baufinanzierungsrechner realisieren

Wer sich dafür entscheidet, eine eigene Immobilie zur Ergänzung der privaten Altersvorsorge zu kaufen, benötigt dazu meist eine gut durchdachte Baufinanzierung. Nur selten wird man ein Eigenheim bar bezahlen, in der Regel ist eine langfristige Finanzierung erforderlich. Damit rückt der Zinsvergleich in den Mittelpunkt des Interesses, denn schließlich soll das Darlehen jederzeit bezahlbar bleiben. Die Zinsen stehen für die Kosten einer Finanzierung, deshalb kommt ihrem Vergleich die größte Bedeutung zu.

Diese Kriterien bestimmen die Finanzierung

Die Zinsen sollte man stets im Auge behalten, wenn man sich für die Finanzierung von Wohneigentum entscheidet. Bezüglich der Baufinanzierung sollten mehrere Faktoren beachtet werden, so zum Beispiel die Höhe der Tilgung und die Länge der Zinsbindung. Wer sich für eine hohe Tilgung entscheidet, ist schneller schuldenfrei, und wer eine lange Zinsbindung akzeptiert, profitiert über viele Jahre von dauerhaft niedrigen Darlehenskosten. Allerdings führt eine lange Festschreibung der Kreditkosten auch dazu, dass das Darlehen nicht vorzeitig zurückgeführt werden kann. Allenfalls Sondertilgungen sind kostenlos zu leisten. Sie reduzieren die Restschuld und letztlich auch die Zinszahlung. Somit gehören die Tilgung, die Zinsbindung und die Sondertilgungen zu den wichtigsten Kriterien im Online-Vergleich. Interessante Baufinanzierungsangebote können problemlos online verglichen werden.

So einfach ist der Online-Zinsvergleich

Baufinanzierungen kann man schnell und bequem mit einem Rechner vergleichen. Anhand der Darlehenssumme für die private Immobilienfinanzierung und mit der gewünschten Zinsbindung errechnet der Online-Rechner die günstigsten Zinssätze für das Baugeld. Darauf aufbauend kann jeder Immobilienkäufer mögliche alternative Finanzierungen kalkulieren, er kann beispielsweise die Zinsbindung variieren oder die Tilgung erhöhen. Ein Baufinanzierungsrechner bietet dazu die ideale Hilfestellung, und er ist hervorragend geeignet für einen ersten Einstieg in die komplexe Materie der Finanzierung von Wohneigentum. Mehr Informationen werden auf dieser Webseite geboten. Hier können sich interessierte Bauherren und potenzielle Immobilienkäufer umfassend und Schritt für Schritt über alle Details einer gut durchdachten Finanzierung für ihr Traumobjekt informieren.

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Bauvoranfrage – so prüfen Sie, ob sich ein Bauantrag lohnt

Ein Hausbau ist für jeden Bauherren aufregend und mit der Vorfreude auf ein eigenes Heim verbunden. Vor dem Einzug in die eigenen vier Wände sind zuerst eine Vielzahl an Formalitäten und rechtlichen Fragen zu klären. Eine Bauvoranfrage, auch Bauvorbescheid genannt, kann frühzeitig die ersten Unklarheiten beseitigen.

Ein Hausbau ist keine spontane Aktion. Die Idee vom Eigenheim reift über einen längeren Zeitraum und die Vorstellungen von Eigenschaften und Aussehen des Hauses werden erst mit der Zeit konkreter. Entscheidet sich der zukünftige Häuslebauer für die Verwirklichung seines Traumhauses, muss er zuerst die Finanzierungsmöglichkeiten prüfen. Hat man ein passendes Grundstück gefunden, ist ein Blick in das örtliche Grundbuch empfehlenswert, um sich über die genauen Eigentumsverhältnisse zu informieren. Ist das geklärt, kann der Bauherr einen Bauvorbescheid beantragen oder einen Blick in den Bebauungsplan werfen.

Bauvoranfrage bei einem fehlenden Bebauungsplan

Eine Bauvoranfrage klärt grundlegende Punkte, zum Beispiel ob die Fläche bebaut werden darf und welche Baubestimmungen vorliegen. Baubestimmungen sind beispielsweise Gebäudehöhe, Dachform oder Abstand zu den angrenzenden Grundstücken.
Diese zu beachten ist später für die Baugenehmigung wichtig, denn entspricht der Bauplan nicht den Vorgaben, wird der Bauantrag abgelehnt.

In der Regel enthält der Bebauungsplan die Baubestimmungen für das Wohngebiet. Man kann ihn im Bauamt oder bei der Gemeinde einsehen. Falls kein Bebauungsplan existiert, lohnt sich eine Bauvoranfrage. So vermeidet der Bauherr eine Ablehnung des späteren Bauantrags, beispielsweise wegen einer unzulässigen Gebäudehöhe oder Dachform.

Antrag: förmlich oder formlos?

Die Bauvoranfrage kann schriftlich und formlos oder förmlich erfolgen. Jeder Antragsteller sollte sich vorher informieren, welche Form üblich ist und welche zusätzlichen Unterlagen vorliegen müssen. Denn das variiert je nach Gemeinde. Grundsätzlich gilt:

– Förmlicher Antrag: Die Behörde benötigt exakte Planungsskizzen. Dafür erhält der Bauherr einen rechtlich wirksamen Bauvorbescheid, gegen den er Widerspruch einlegen kann.
– Formloser Antrag: Dafür genügen Lageplan und Skizzen. Die Kosten für einen formlosen Antrag sind geringer als für einen förmlichen. Der Bescheid hat jedoch keine rechtliche Bindung.

Kein Ersatz für Baugenehmigung

Eine formlose oder förmliche Bauvoranfrage ist kein Ersatz für den Bauantrag. Nur der Bauantrag erlaubt den Baubeginn. Die Bauvoranfrage bescheinigt lediglich die grundsätzliche Zulässigkeit des Baus auf einem Grundstück. Um mit dem Hausbau anfangen zu können, ist eine Baugenehmigung nötig.

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Immobilienkauf im Ruhrgebiet

Immobilien sind nicht erst seit unseren krisengeschüttelten Tagen als solide Wertanlage und Altersvorsorge begehrt. Die Preise für Immobilien sind in der Regel nicht nur sehr stabil, sondern versprechen einen steten Zuwachs. Vorsicht ist trotzdem geboten, denn der Kauf einer Immobilie kann sich durchaus auch als “Katze im Sack” entpuppen.

Doppelte Kontrolle lohnt sich

Damit es am Ende keine böse Überraschung gibt, lohnt es sich, vor dem Kauf genau hinzusehen. Achten Sie schon bei der Besichtigung des Gebäudes auf den baulichen Zustand. Dach, Mauerwerk, Isolierung, Gebälk oder die Feuerungsanlage können Schäden aufweisen, die schon kurz nach dem Kauf erhebliche Reparatur- oder Sanierungskosten nach sich ziehen können. Leisten Sie sich die Meinung eines unabhängigen Sachverständigen oder Gutachters. Viele dieser Schäden sind für Laien “unsichtbar” – ein Gutachter weiß, worauf zu achten ist. Das wird sich in jedem Fall für Sie bezahlt machen. Bei erheblichen Schäden kann man in der Regel mit dem Verkäufer vereinbaren, dass der Schaden vor Übernahme behoben wird. Eine weitere Möglichkeit wäre, über einen niedrigeren Kaufpreis zu verhandeln.

Lage der Immobilie für Werterhalt entscheidend

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Faktor für den Werterhalt oder eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie ist die Lage und die demografische Entwicklung des Standortes. Viele Gemeinden beklagen den Wegzug von Einwohnern in Stadt- und Ballungsräume, nicht nur im Ruhrgebiet. Immobilien auf dem Lande sind nicht selten für einen “Schnäppchenpreis” zu haben. Übersehen wird dabei aber gern die Entwicklungsprognose für die Gemeinde, und bei gleich bleibendem Abfall der Bevölkerungsdichte könnte eine Immobilie schnell an Wert verlieren. Hinzu kommen drastische Erhöhungen der Versorgungskosten. Wasser, Müll und weitere Abgaben werden oftmals pauschal auf eine Gemeinde gerechnet – wohnen dort zum Beispiel statt der üblichen 6000 nur 2000 Einwohner, so werden sich die Verbliebenen auf dramatische Kosten gefasst machen müssen. Auch hier lohnt sich also die Recherche. Jede Gemeinde wird Ihnen, mehr oder weniger gern, Auskunft über die demografische Entwicklung des Ortes geben.

Wer ein Haus in Essen kaufen möchte, macht im Grunde nichts falsch. Gleiches gilt natürlich für alle anderen Städte und Ballungsräume. Wohnraum wird knapp, eine massive Wertsteigerung ist deshalb immer zu erwarten. Achten Sie auch hier auf die Urbanisierung verschiedener Stadtteile, und bei der Wahl des Gebäudes auf jeden Fall auf dessen bauliche Substanz und dessen Zustand. Bei einem wohl überlegten und cleveren Kauf sichern Sie sich langfristig eine rentable Kapitalanlage.

Immobilien mit Alarmanlagen nachrüsten

Die Anzahl der Einbrüche in Häuser und Wohnungen steigt Jahr für Jahr. Die Diebe werden immer dreister und einfallsreicher. Wer sein Zuhause oder seine Gewerbeimmobilie zuverlässig zu jeder Zeit in Sicherheit wissen möchte, der kommt um eine funktionstüchtige Überwachung nicht herum. Gerade wenn die Immobilie länger unbeaufsichtigt ist, zum Beispiel während eines Urlaubsaufenthaltes, ist diese ein leichtes Ziel für Einbrecher und sollte deshalb geschützt werden. Einbrecher sind heutzutage sehr einfallsreich, was den Einstieg und das Ausrauben einer Immobilie angeht. Hier hilft zum Schutz nur eine komplette Vernetzung der möglichen Einbruchstellen durch ein durchdachtes Alarmsystem. Für die Nachrüstung von Immobilien mit einem Alarmsystem sind IP-Alarmanlagen besonders gut geeignet, da sie ohne große Mühen und mit wenig Installationsaufwand im Gebäude anzubringen sind.

Umfassender Schutz der Immobilie mit einer IP-Alarmanlage

Eine IP-Alarmanlage ist schnell eingerichtet, einfach und übersichtlich in der Bedienung und über das Internet von jedem Ort und zu jeder Zeit erreichbar und kontrollierbar. Solch eine Alarmanlage funktioniert mit einem Funksystem, welches dem Immobilienbesitzer eine große Flexibilität einräumt. Aufgrund der Steuerung der Alarmanlage über den eigenen Computer, einen Tablet-PC oder das Smartphone, ist diese sehr bedienungsfreundlich und jederzeit einsehbar. Durch die Verbindung mit einem Router ist die Alarmzentrale mit dem Internet verbunden und macht stets den aktuellen Sicherheitsstatus der Immobilie ersichtlich. Auf diesem Wege kann die Alarmanlage auch unterwegs ein- und ausgeschaltet werden. Zur eigenen Beruhigung kann man überprüfen, ob die Fenster und Türen auch wirklich verschlossen sind. Alle möglichen Einbruchstellen des Hauses können mit Alarmsensoren versehen werden, die den Versuch eines Einbruches unmittelbar registrieren. Sinnvoll ist auch die Installation von Bewegungsmeldern und einer Videoüberwachung des Geländes, doch hier sollte man datenschutzrechtliche Vorschriften berücksichtigen. Zur Erweiterung des Schutzes bieten sich auch Feuer- und Rauchmelder, Wasser- und Gasdetektoren und spezielle Temperatursensoren an, die eventuelle Feuer- und Leitungsschäden wahrnehmen und zeitnah melden können. Auf diese Weise werden auftretende Schäden schnellstmöglich erkannt und es können Sicherheitsrisiken aufgedeckt und beseitigt werden.

Einfache Installation der IP-Alarmanlage

Eine IP-Alarmanlage kann ohne Kabel installiert werden, deshalb sind hier keine größeren baulichen Veränderungen notwendig. Die batteriebetriebenen Alarmsensoren werden an die einbruchgefährdeten Stellen angebracht und senden ihre Signale per Funk an die Alarmzentrale, welche mit dem Internet verbunden ist. Mit der zusätzlichen Anbringung von Videokameras wird der Schutz verbessert und man kann nach einem ausgelösten Alarm umgehend die überwachten Räume in Augenschein nehmen. Aufgrund der kabellosen Installation eignet sich eine IP-Alarmanlage sehr gut für das Nachrüsten einer Immobilie mit einem Alarmsystem, wenn man nicht bereits beim Hausbau an die Installation der Sicherheitstechnik gedacht hat.

Mauerwerkstrockenlegung

Aufsteigende Feuchtigkeit ist vor allem bei Altbauten ein häufiges Problem. Doch auch bei Neubauten kann es nach Naturkatastrophen oder aufgrund von Baufehlern zur Durchfeuchtung des Mauerwerks kommen. Die Folgen sind:

  • nachlassende Festigkeit des Mauerwerks
  • erhöhte Frostempfindlichkeit
  • Bildung von Mauersalzen, die den Putz schädigen und weitere Feuchtigkeit ziehen
  • Gefahr gesundheitsschädlicher Schimmelbildung
  • drastisch verringerte Wärmedämmung

Verschiedene Methoden zur Mauertrockenlegung

Eine Mauerwerkstrockenlegung ist grundlegende Voraussetzung für alle weiterführenden Sanierungsmaßnahmen. Traditionell werden verschiedene Methoden angewandt.

  • Bautechnische Verfahren
    Maueraustausch, Mauersägeverfahren oder der Einbau metallischer Sperrschichten in Horizontalfugen sind meist aufwendig und kostenintensiv. Statische Probleme sind nicht auszuschließen.
  • Chemische Verfahren
    Per Injektion werden kapillarverdichtende und hydrophobierende Chemikalien ins Mauerwerk eingebracht. Die Methode ist weniger aufwendig als bautechnische Verfahren, aber unter Umständen gesundheitlich bedenklich.
  • Elektrophysikalische Verfahren
    Durch das Anlegen eines elektromagnetischen Feldes im Mauerwerk wird das Wasser durch Elektroosmose aus selbigem verdrängt. Die Maßnahme gilt als gesundheitlich unbedenklich und ist mit dem geringsten Aufwand verbunden.

Arbeitsschritte beim elektrophysikalischen Verfahren

Analyse
Im Rahmen der Analyse wird sichergestellt, dass kein Druckwasser vorhanden ist, keine Wasseradern anliegen und der pH-Wert des angrenzenden Erdreichs nicht unter 4 liegt. Bei stark sauren Bodenmilieus ist das Verfahren unwirksam.

Installation
Mittels ins Mauerwerk eingebrachter Elektroden, einer Steuereinheit und Anschluss an die Stromversorgung wird eine Niedrigspannung angelegt, die den elektroosmotischen Prozess in Gang setzt.

Trocknungsphase
Je nach Gegebenheiten dauert diese drei bis sechs Monate, das Mauerwerk wir dabei gleichzeitig entsalzt. Nach der Mauertrockenlegung verbleibt das System im Bauwerk, um ein erneutes Aufsteigen von Feuchtigkeit zu unterbinden.

Erfolgskontrolle
Während und nach dem Trocknungsprozess wird überprüft, wie viel Feuchtigkeit der Bausubstanz nachhaltig entzogen wurde. Die Überwachung des Entfeuchtungs- und Entsalzungsprozesses kann vom TÜV oder einem staatlich akkreditierten Baustoffprüflabor begleitet werden.

Vorteile des elektrophysikalischen Verfahrens

Neben den geringen Kosten sprechen weitere Argumente für das elektrophysikalische Verfahren. Ein Aufgraben der Grundmauern kann unterbleiben, es erfolgt kein Eingriff in die Statik des Gebäudes, und Probleme mit dem Denkmalschutz können weitgehend ausgeschlossen werden.

Kleinkläranlagen

Auch Haushalte oder Unternehmen, die nicht ans zentrale Abwassernetz einer Gemeinde oder eines Abwasserzweckverbandes angeschlossen sind, müssen ihr Abwasser reinigen. Die Pflicht zur Abwasserbeseitigung obliegt dabei dem Grundstückseigentümer. Die Lösung des Problems übernimmt eine Kläranlage.

Vor allem in dünn besiedelten Gebieten entfällt oft der Anschlusszwang an ein zentrales Abwassernetz. Grundstückseigentümer sind in diesem Falle für die Entsorgung anfallenden Abwassers verpflichtet. In Frage kommt hierbei die Sammlung des Abwassers mit anschließendem Abtransport oder eine dezentrale Kleinkläranlage, die das Abwasser reinigt, bevor es verrieselt oder in einen Vorfluter eingeleitet werden kann.

Verfahren und Installation

Am kostengünstigsten und gleichzeitig platzsparend sind vollbiologische Kläranlagen, die zur Klärung nichtindustrieller Abwässer eingesetzt werden können. Die Reinigung des Abwassers aus Küche oder Bad erfolgt dabei in vier Schritten:

  • Ausfilterung von Grobstoffen
  • Reinigung des Abwassers mittels Biofilmreaktor
  • erneute Einspeisung sich dabei ablagernder Feststoffe in den Reinigungskreislauf
  • Einleitung des gereinigten Abwassers in einen Bach oder Versickerung in der Fläche

Das gereinigte Wasser hat annähernd Badequalität. Die Klärung erfolgt in einem in einzelne Kammern unterteilten Klärbehälter, der ins Erdreich eingelassen wird. Bestehende Altanlagen können gegebenenfalls nachgerüstet werden. Spezialisierte Firmen bieten entsprechende Komplettlösungen in verschiedenen Größen an – zum Einsatz kommen entweder Beton- oder Kunststoffbehälter.

Wartung

Vollbiologische Kläranlagen müssen regelmäßig geprüft und gewartet werden, um die Funktionalität sicherzustellen. Dabei wird die Funktion aller Einzelteile überprüft und die Anlage gereinigt. Anschließend wird die Funktionsfähigkeit der Kläranlage mittels Analyse von Abwasserproben getestet. Wartung und Wartungsintervalle sind gesetzlich geregelt – nach DIN 4261 sowie länderspezifischen Verordnungen muss ein Wartungsvertrag mit einer Fachfirma abgeschlossen werden.

Finanzierung

Die Installation oder Nachrüstung einer Kleinkläranlage kann unter Umständen staatlich gefördert werden. Den Förderantrag stellt hierbei die zuständige Gemeinde, der Verwaltungsverband oder der Zweckverband. Grundstückseigentümer oder Bauherren müssen sich an die jeweilige Behörde wenden. Darüber hinaus bieten entsprechende, auf Kleinkläranlagen spezialisierte Fachfirmen in der Regel Finanzierungsmöglichkeiten mit zum Teil günstigen Effektiv-Zinsen an.

Aktuelle Immobilienlage auf Mallorca

Wie überall auf der ganzen Welt sind auch auf Mallorca die Immobilienpreise maßgeblich von ihrer jeweiligen Lage abhängig. So hat sich der Immobilienmarkt auf den Balearen in seiner Gesamtheit im Jahr 2012 zwar weiterhin leicht abgekühlt, die Preise sind insgesamt gefallen, allerdings Immobilien in luxuriöser Ausführung und guter Lage sind dabei weitgehend wertstabil geblieben.

Billigimmobilien vs. Luxusimmobilien

So haben sich die Preise gerade bei sogenannten “Billigimmobilien” auf Mallorca weiterhin verringert, Insider sprechen hierbei sogar bereits schon von “Unverkäuflichkeit”. Hingegen sind Immobilien, die werthaltig gebaut wurden und sich in einer guten Lage befinden, außerordentlich preisstabil geblieben und konnten sich preislich gut behaupten. Viele Immobilieninteressenten haben sogar zum Ende des vergangenen Jahres nochmals vermehrt in Mallorca-Immobilien investiert, um so noch in den Genuss des niedrigeren Mehrwertsteuersatzes zu kommen. Insgesamt gesehen ist die Preiskorrektur spanischer Immobilien auf den gesamten Balearen ohnehin nicht so stark ausgefallen, wie dies auch im vergangenen Jahr auf dem spanischen Festland wieder der Fall war. Hier wird teilweise von einem Preisverfall in Höhe von über 11% gesprochen. Hingegen musste Mallorca 2012 eine vergleichsweise milde Preiskorrektur der Immobilienpreise von knapp über 6 % hinnehmen.

Mallorca-Immobilien nach wie vor attraktive Kapitalanlage

Daher, oder gerade deshalb, weil Mallorca-Immobilien in ihrer Mehrheit lange nicht die hohen Preiskorrekturen hin nehmen mussten, wie dies in den vergangenen Jahren auf dem spanischen Festland der Fall war, ist es nach wie vor außerordentlich attraktiv sich auf den Balearen – speziell auch auf Mallorca – in Immobilien zu engagieren. Die großen und bedeutenden Maklerunternehmen, wie beispielsweise www.dostcoimmobilien.de, bieten ohnehin nur Immobilien in guten und besten Lagen an. Dies ist auch der Grund dafür, warum Käufer von Mallorca-Immobilien, die sich auch schon in der Vergangenheit seriösen und leistungsstarken Maklerunternehmen anvertraut hatten, auch jetzt keine allzu großen Einbußen hinnehmen müssen. Weiterhin spielen selbstverständlich auch die europaweit geradezu historisch günstigen Hypothekenzinsen Immobilienkäufern auf Mallorca ganz hervorragend in die Karten. Jetzt, in Zeiten in denen die Preise am Markt stagnieren, ist der Anreiz für den Immobilienkauf durch die günstigen Zinsen hoch. Dies wiederum lässt künftig Preissteigerungen erwarten, die hervorragende Immobilienrenditen auf Mallorca versprechen lassen.

Was ist zu tun bei einem Wasserrohrbruch?

Wasserschäden gehören in Deutschland zu den häufigsten Versicherungsschäden. Von einem Rohrbruch können eigentlich alle wasserführenden Leitungen sowohl in einem Gebäude als auch im Erdreich betroffen sein. Innerhalb des Gebäudes können Rohrbrüche beispielsweise in Frischwasserleitungen, Heizungsrohren oder Abwasser- bzw. Regenrohren auftreten. Meist entweicht eine sehr große Wassermenge, so dass in der eigenen Wohnung oder in Nachbarwohnungen massive Schadensbilder auftreten. Doch auch im Erdreich können Rohrbrüche auftreten und dazu führen, dass das umgebende Erdreich unterspült und massiv belastet wird, und zwar vor allem dann, wenn es sich um einen Bruch in einer unterirdisch verlegten Abwasserleitung handelt. Wenn ein Wasserrohr im Außenbereich einen Schaden aufweist, sollte der Besitzer/Betreiber – also beispielsweise ein Hausbesitzer oder die Kommune – diesen beheben.

Was ist nun zu tun?

Im Folgenden wird von einem herkömmlichen Wasserrohrbruch in einem Mehrfamilienhaus ausgegangen. Zunächst einmal können Privatpersonen nicht viel mehr tun, als den Schaden möglichst gering zu halten, indem sie beispielsweise austretendes Wasser möglichst auffangen. Das Wasser sollte schnellstmöglich abgestellt werden, und zwar zunächst in der eigenen Wohnung und dann – falls weiterhin Wasser austritt – gegebenenfalls im ganzen Haus. Der Absperrhahn für das ganze Haus befindet sich in der Regel im Keller. Um Schäden an der Elektrik zu vermeiden, sollten die Sicherungen in allen betroffenen Wohnungen abgeschaltet bzw. rausgedreht werden. Es muss unverzüglich der Vermieter bzw. der Verwalter informiert werden, der seinerseits ohne Verzögerung einen ausgewiesenen Fachmann hinzuziehen sollte. Da Schäden häufig außerhalb der regulären Geschäftszeiten, also beispielsweise abends oder am Wochenende, geschehen, haben Vermieter oder ihre Hausverwaltungen in aller Regel eine Liste mit Notfallnummern im Hausflur ausgehängt, die es im Fall der Fälle anzurufen gilt. Der Wasserrohrbruch ist durch einen Fachbetrieb schnellstmöglich zu beseitigen. Im Anschluss erfolgt eine Schadensaufnahme – bei größeren Schäden direkt durch die Versicherung – und dann die Sanierung des Schadens, sobald er abgetrocknet ist. Für die Wasserschadensanierung sind ebenso wie für die Brandschadensanierung Fachbetriebe heranzuziehen. Die dafür anfallenden Kosten werden in aller Regel durch die Gebäudeversicherung übernommen. Manchmal ist auch der Mietausfall aufgrund von Mietminderungen, die vom Wasserschaden betroffene Mieter geltend machen, Bestandteil des Versicherungsschutzes.

Portale für die Immobiliensuche

Das Internet bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um eine neue Wohnung oder ein neues Haus zu finden und ist in der Regel die erste Anlaufadresse bei der Suche nach passendem Wohnraum. Die Auswahl ist riesig, aber dank ausgeklügelter Suchfunktionen lässt sich das Angebot schnell auf die eigenen Vorstellungen eingrenzen.

Die Platzhirsche dominieren die Suche

Der absolute Spitzenreiter in Bezug auf Angebot und Nachfrage ist natürlich Immoblienscout24, gefolgt von Immowelt und Immonet, doch das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass sich hier grundsätzlich die besten Angebote befinden.
Es gibt glücklicherweise nicht nur eine Alternative zu großen Immobilienportalen wie Immobilienscout24. Denn in weltweit tätigen Immobilien-Plattformen verliert sich schnell der Blick für das Detail und natürlich ist ja auf großen Plattformen nicht nur das Angebot sehr groß, sondern auch die Nachfrage. Die Folge davon kann sein, dass zwar ein wirklich passendes Objekt angeboten wird, sich darauf aber hunderte Menschen melden und so die Chance auf Erfolg fast schon zum Lottospiel wird.

Spezialisten bieten Vorteile

Wer bei der Wohnungssuche Geld sparen will und muss, sollte sich auf kleineren Plattformen umsehen, wie zum Beispiel Yoom.de, die sich auf die Vermittlung von Nachmietern spezialisierten. Das spart die teure Maklercourtage. Studenten gehören in der Regel genauso zur Klientel mit schmalerem Geldbeutel. Hier bietet sich etwa WG-Gesucht.de an. Auf deren Seiten werden WG-Zimmer wie auch Wohnungen und Häuser für Wohngemeinschaften vermittelt. Wie groß der Bedarf ist, zeigt sich an über 5 Millionen Nutzern, womit diese Plattform in ihrem Segment inzwischen Marktführer in Europa ist.
Wer sich dafür und weitere spezielle Plattformen für die Immobiliensuche interessiert, kann zudem Alternativen finden auf Alternato. Hier gibt es eine umfangreiche Liste für Portale, die sich mit verschiedenen Immobilien-Typen beschäftigen oder einer bestimmten Zielgruppe Platz bieten.

Ob es nun der Kauf oder der Verkauf ist, Vermietung oder Miete, ein Wohnungs- oder Immobilienwechsel sollte immer gut geplant sein. Dazu gehört auch die intensive Suche im Internet. Der etwas größere Zeitaufwand, nicht nur ein Immobilienportal zu besuchen, sondern zudem die Liste auf Alternato.de durchzugehen, lohnt sich mit Sicherheit für alle Seiten.

Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Immer mehr Menschen wollen ein Haus kaufen bzw. ein Haus bauen. Doch der Traum vom Haus platzt oftmals dann, wenn die Kosten unter die Lupe genommen werden. Denn Immobilien sind teuer und ohne das nötige Eigenkapital ist es nicht möglich, ein Haus zu kaufen bzw. zu bauen. In der Regel hilft nur eine Finanzierung, um den Traum zu ermöglichen. Doch auch hier stellt sich die Frage, welche Finanzierung geeignet ist bzw. ob eine Finanzierung auch ohne Eigenmittel möglich ist.

Keine Eigenfinanzierung und dennoch kreditwürdig?

Wer schon einmal um eine Finanzierung bei der Bank nachgefragt hat, wird zuerst gehört haben, ob es überhaupt ein Eigenkapital gibt. Denn Kredite bzw. Finanzierungen werden in der Regel nur dann gewährt, wenn ein Eigenkapital in der Höhe von rund 10 % bis 20 % des gewünschten Betrages vorhanden ist. Wer kein Eigenkapital hat, der wird in der Regel auch schwerer einen Kredit erhalten. Doch die heutige Entwicklung hat gezeigt, dass durch die niedrigen Zinsen sehr wohl Kredite leichtfertiger vergeben werden, da ein anderes Einkommensverhältnis notwendig ist als vor zehn Jahren. Wer vor zehn Jahren nach einer Finanzierung in der Höhe von rund 150.000 Euro angefragt hat, hätte monatlich eine Belastung von rund 600 Euro gehabt. Heute liegt die monatliche Belastung – durch den niedrigen Zinssatz – bei rund 320 Euro bis 350 Euro.

Förderungen und sonstige Tipps und Tricks

Natürlich ist auch entscheidend, für welche Art von Finanzierung man sich schlussendlich entscheidet. So hat der Kunde die Möglichkeit einer Baufinanzierung. Diese Art der Finanzierung arbeitet gezielt auf der Grundlage des Erwerbs oder des Baues einer Immobilie. So werden auch immer wieder Landes- wie Bundesförderungen berücksichtigt. Eine Baufinanzierung ist in der Regel die günstigste Variante für all jene, welche sich den Traum vom eigenen Haus verwirklichen wollen. Wer ein gewöhnliches Darlehen oder einen Kredit von einem “unbekannten” Kreditinstitut möchte, der wird in der Regel weitaus höhere monatliche Zinsen bezahlen müssen.

Nicht sofort unterschreiben

Der Vergleich ist ebenfalls wichtig. Nur wer die verschiedenen Finanzierungen im Vorfeld miteinander vergleicht hat die Chance, ein günstiges Angebot zu bemerken bzw. zu erhalten. Das erste Angebot sollte nicht sofort unterzeichnet werden.

Feuchte Wände & Schimmel in den eigenen vier Wänden – Was nun zu tun ist?!

Schimmel im Haus?
Das gesundheitliche Risiko ist groß, Asthma oder Infektionen drohen und es ist Zeit, sofort zu handeln. Feuchtigkeit ist stets der Grund für Schimmelbildung.
Oft sind wir selbst in unseren vier Wänden die Auslöser. Ein Haushalt mit vier Personen gibt über das Kochen und Putzen, aber auch über die Haustiere und Zimmerpflanzen acht bis zwölf Liter Wasser an die Raumluft ab. Kalte Außenwände oder Wärmebrücken stellen in den Wintermonaten eine besonders große Gefahr dar, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte.
Feuchtwarme Raumluft kühlt in der Nähe einer kalten Wand ab und der überschüssige Wasserdampf kondensiert. Er schlägt sich an den kalten Stellen als Tauwasser nieder.

Dem Schimmel keine Chance

Wichtig ist es, den Überblick über das Raumklima zu haben. Die Anschaffung eines Thermo-Hygrometers ist besonders empfehlenswert.
Mit weit aufgerissenen Fenstern sollte man mehrmals täglich stoßlüften. Mit diesem ebenso kurzen wie effektiven Lüften lässt sich die Feuchtigkeit am besten entfernen, denn die feuchtigkeitsgesättigte Warmluft strömt nach draußen. Kalte Außenluft mit geringerer Luftfeuchtigkeit strömt in die Räume und erwärmt sich. Dabei nimmt sie Luftfeuchtigkeit bis zum Sättigungsgrad auf.
Dieser effektive Luftaustausch ist nur über den kurzzeitigen Durchzug realisierbar, dabei genügen wenige Minuten bei weit geöffneten Fenstern. Ständig angekippte Fenster sind weit weniger wirkungsvoll, zudem erhöht sich der Energieverbrauch, denn die Räume kühlen stark aus.
Nach dem Duschen oder Kochen oder durch Wäschetrocknung entstehen Feuchtigkeitsspitzen. Gerade dann ist effektives Lüften wichtig.

In besonders sorgfältig isolierten Häusern ist die Luftzirkulation eingeschränkt.
Hier hat sich die Installation von Belüftungsanlagen bewährt. Lässt sich die Wärme zurückgewinnen, generiert man einen zusätzlichen ökonomischen Effekt. Die Außenwände gut gedämmter Gebäude bleiben dadurch im Winter warm. so wird eine Schimmelbildung in den Wohnräumen verhindert. Daher sind hinterlüftete Fassaden, Wärmdämmverbundsysteme und die Dämmung des Dachs besonders sinnvoll.
Die Dämmmaßnahmen müssen sorgfältig erfolgen, um die Bildung von Wärmebrücken auszuschließen. Wärmebrücken sind kalte Stellen, die für Schimmelbildung besonders anfällig sind.
Gardinen und Möbel sind für Raumfeuchte kein Hindernis. Oft gelangt die Wärme nur unzureichend dahinter, sodass die Feuchtigkeit in den abgeschirmten Wandbereichen höher ist. Wenn Wohnräume wenig gedämmt sind, sollten an den Außenwänden keine großen Möbelstücke stehen. Ein Abstand von 5 bis 10 cm zwischen Außenwand und Möbelstück sorgt für die notwendige Luftzirkulation.
Bei Wandverkleidungen sollte auf deren Hinterlüftung geachtet werden.
In schlecht beheizten Räumen bildet sich schneller Schimmel. Die relative Luftfeuchtigkeit wird durch kontinuierliches Heizen gesenkt. Die Oberflächentemperatur der Innenwände erhöht sich dadurch. Sinnvoll ist es zudem, kühle Räume mit Luft aus wärmeren Räumen zu temperieren. Gleichzeitig findet ein Feuchtigkeitsaustausch statt.

Ein kleiner Schimmelbefall

Dagegen kann man selbst Maßnahmen ergreifen, vorausgesetzt, man ist nicht allergisch Schimmel gegenüber, hat keine Atemwegserkrankungen oder leidet nicht an einem allgemein schwachen Immunsystem.
Vom Schimmelpilz befallene Stellen sollten keinesfalls trocken abgerieben werden, denn staubfreies Arbeiten schränkt die Verteilung von Sporen effektiv ein.
Zuerst werden die befallenen Flächen feucht abgewischt. Auch die Verwendung eines Staubsaugers mit HEPA-Filtration ist ratsam.
Glatte Flächen werden mit einem Reiniger abgewaschen. Anschließend werden sie mit 70-prozentigem Alkohol desinfiziert.
Ist Schimmel in Silikonfugen oder in Tapeten eingedrungen, müssen diese sorgfältig entfernt werden.

Viel Schimmel im Haus?

Jetzt muss eine Fachfirma beauftragt werden. Die Sanierung soll zeitnah erfolgen. Vergeht doch noch längere Zeit, müssen Lebensmittel, Kleidungsstücke und Kinderspielzeug aus den befallenen Räumen entfernt werden.
Die Bereiche werden abgetrennt und mit Folie abgedeckt. Benutzen sollte man sie nicht mehr.

Wohnraum in Deutschland ist knapp

Rappelvolle Städte – verwaisende Dörfer, so könnte man die Situation auf dem deutschen Wohnungsmarkt skizzieren. Da, wo die Deutschen leben wollen, nämlich in den Metropolen des Landes, ist Wohnraum jedenfalls knapp. Längst hat sich das natürlich auf die Preise niedergeschlagen: Wer es in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart oder Köln groß, schön oder stadtnah haben möchte, der muss tief in die Tasche greifen. Und in einer Stadt wie München läuft ohne einen Makler fast nichts mehr.

Mit einem Zuzug in der aktuellen Größenordnung haben die deutschen Großstädte nicht gerechnet. Die Stadtentwicklung war lange Zeit eine mittel- bis langfristig recht verlässlich planbare Angelegenheit. Doch mit der deutschen Wiedervereinigung, der Globalisierung und der steigenden Mobilität setzte ein Run auf die Städte ein, den so niemand vorausgesehen hat. Zudem hatten die Städte viele Baugebiete lieber als Büro- oder Gewerbeflächen ausgewiesen, weil für diese entsprechende Investoren bereit standen. Und so hinkt auch die Entstehung neuen Wohnraums der Nachfrage weiter hinterher.

Und was heute gebaut wird, wird den anhaltenden Zustrom auch in den nächsten Jahren nicht auffangen können. Die angespannte Situation wird noch einige Zeit anhalten. Denn bei der derzeit guten wirtschaftlichen Lage sind immer noch genügend Menschen in der Lage, sehr hohe Mieten bzw. Kaufpreise zu zahlen. Mit fallenden Preisen ist also aktuelle nicht zu rechnen. Für Menschen mit einem durchschnittlichen oder gar niedrigen Einkommen wird sich die Wohnungssituation in einem der deutschen Ballungsgebiete also eher noch verschlechtern.

Wer eine Immobilie inserieren will, kann dies bei die-immobilien.de kostenlos tun.

Rechtsstreitigkeiten zwischen Mietparteien

Rechtsstreitigkeiten zwischen Mietparteien kommen in Deutschland sehr häufig vor. Als Mietparteien werden dabei auf der einen Seite Mieter und auf der anderen Seite Vermieter bzw. ihre Vertreter (beispielsweise Hausverwaltungen) bezeichnet. Im Folgenden sollen mögliche Anlässe für Rechtsstreitigkeiten aufgegriffen und anschließend das mögliche Vorgehen in solchen Fällen beschrieben werden.

Gründe für Rechtsstreitigkeiten

Es gibt erfahrungsgemäß die unterschiedlichsten Anlässe für Rechtsstreitigkeiten. Sehr weit verbreitet sind Rechtsstreitigkeiten aufgrund von falsch erstellten Betriebskostenabrechnungen. Dies ist vor allem aufgrund der hohen fachlichen Anforderungen an eine Betriebskostenabrechnung und der stetig steigenden Kosten verständlich. Doch auch (bauliche) Mängel in der Wohnung, wie undichte Fenster, Schimmelbildung, nicht schließende Türen, defekte Badentlüftungen oder die unzureichende Behebung von Wasserschäden, sind Auslöser von Rechtsstreitigkeiten – besonders, wenn diese mit einer Mietminderung einhergehen. Mieterhöhungen aufgrund von Anpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete oder aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen (beispielsweise Aufbringen einer Wärmedämmung) können ebenfalls zum Streit führen, genau wie die Frage, ob und in welcher Form ein Mieter am Ende des Mietverhältnisses die Wohnung renovieren muss. Nicht zuletzt löst auch häufig die Kaution Rechtsstreitigkeiten aus, wenn sie nämlich beispielsweise “abgewohnt” werden oder für mögliche Renovierungen, Reparaturen oder Nachzahlungen aus einer noch zu erstellenden Betriebskostenabrechnung verwendet werden soll. Und auch wer bei Zeitmietverträgen oder unbefristeten Verträgen mit einem Kündigungsausschluss vorzeitig aus dem Mietverhältnis herausmöchte, kann in vielen Fällen mit einem Rechtsstreit rechnen.

Zu keinem Thema kursieren so viele Halbwahrheiten wie zum Mietrecht

Wenn zwischen Mieter und Vermieter ein Problem besteht, so wird es in aller Regel nicht nur zwischen den beiden Parteien ausgemacht. Stattdessen nimmt auch die Umgebung Einfluss und rät das, was sie zu wissen glaubt – beispielsweise dass die Stellung dreier Nachmieter zur fristlosen Kündigung berechtigt, die Kaution abgewohnt werden darf und Betriebskostennachzahlungen nicht zu zahlen sind, weil der Vermieter doch einfach realistischere Vorauszahlungen hätte ansetzen können. Diese Ratschläge sind gut gemeint, gehen aber an den Regelungen des Mietrechts oft vorbei. So kann es passieren, dass trotz berechtigter Forderungen die eigene gute Stellung durch einen unüberlegten Vortrag gefährdet oder sogar verloren wird. Daher ist es sinnvoll, sich beim ersten Aufkommen von Streitpunkten sofort an Experten wie Kramer & Partner Rechtsanwälte zu wenden, um eine unparteiische, fachlich korrekte Beratung in Anspruch zu nehmen. Sofern sich herausstellt, dass der Beratene “falsch” liegt, fallen keine weitergehenden Kosten an, ist jedoch die andere Partei in der Schuld, kann genau abgestimmt werden, wie reagiert werden soll. Wenn beispielsweise zugige Fenster den Wohnwert mindern, muss der Vermieter schriftlich darauf hingewiesen und mit Fristsetzung zur Behebung bzw. Instandsetzung aufgefordert werden. Die fachgerechte Beratung von Mietrechtsexperten ist daher in jedem Rechtsstreit zwischen Mietparteien zu empfehlen.

Wohnungssuche via Immobilienmakler

Bei der Immobiliensuche gibt es zahlreiche Aspekte zu beachten. Wer sich alleine auf den Weg macht, um beispielsweise eine geeignete Wohnung in Mannheim zu besichtigen und mit dem zukünftigen Vermieter zu verhandeln, der übersieht schnell die wichtigen Dinge, beispielsweise wenn es um den Mietspiegel der betroffenen Region geht, um Preisvergleiche, um zusätzliche Nebenkosten usw.

Private Immobiliensuche in Internet

Die private Suche nach einer Immobilie nimmt viel Zeit in Anspruch, auch wenn die Möglichkeiten des Internets eine gute Unterstützung bieten. Der intensive Vergleich der in Frage kommenden Wohngebiete, der Preise und der jeweiligen Infrastruktur dauert lange und erfordert manchmal schnelle Reaktionen. Ohne das nötige Fachwissen ist es jedoch schwierig, eine Entscheidung zu treffen. Daher ist es sinnvoll, vor der Besichtigung der Immobilie eine Checkliste zu erstellen, um die Überprüfung verschiedener Details nicht aus den Augen zu verlieren. Bereits bei der Suche im Internet ist eine solche Liste hilfreich, um von vornherein die Auswahl der Wohnungen einzuschränken.

Die Immobiliensuche mit einem Makler

Ein Makler klärt bereits im Vorfeld viele Fragen, sodass keine unnötigen Besichtigungen stattfinden. Er weiß, worauf es ankommt, und kennt die Fallstricke, die sich für Wohnungssuchende auftun können. Außerdem hat er einen guten Überblick über das Immobilienangebot und analysiert die Kundenwünsche. Anhand einer umfangreichen Datenbank kann er sofort nach der Angabe der Eckdaten sagen, welche Wohnungen in Frage kommen, und die Vermieter kontaktieren. Besonders wertvoll ist das breite Netzwerk, das von den Immobilienmaklern genutzt wird. Dieses ermöglicht es den Maklern und damit auch den Wohnungssuchenden, relativ schnell fündig zu werden. Immobilienmakler arbeiten ebenfalls mit dem Internet, doch ihr Fachwissen und ihre hochwertigen Kontakte sorgen für ein optimales Ergebnis. Außerdem kümmern sie sich ggf. um Verhandlungen sowie um die weiterführenden Gespräche mit dem Vermieter und bieten in diesem Rahmen eine hohe Sicherheit, wenn es zum Mietvertrag kommt.

Steigende Wohnpreise in München

Die Mietpreissteigerungen in München haben inzwischen exorbitante Ausmaße angenommen und dehnen sich auch auf das Münchner Umland aus. Zwischen den Jahren 2007 bis 2012 sind Bestandsmieten in München um durchschnittlich 26 Prozent, Neumieten um 19 Prozent angestiegen, was bundesweit Spitze ist. Und die Preistreiberei geht weiter, wie das Münchner Abendblatt am 12.04.2013 berichtete: Nach einer Luxussanierung in der Maxvorstadt werden neue Preisspitzen erwartet.

Grüne gegen Luxus in der Maxvorstadt

Zwei Gebäude (Arcisstraße 57) dürfen nach einer Genehmigung des Münchner Bau- und Planungsamtes vom Dezember 2012 abgerissen und/oder saniert werden, zuvor hatten sie zum Erhaltungsgebiet gehört. Dieses soll soziale Strukturen erhalten und Mieter vor Luxussanierungen schützen. Inzwischen sind diese ausgezogen, es werden 23 neue Wohnungen entstehen und schon ab sofort (April 2013) zum Kauf angeboten. Ein Quadratmeter kostet bis zu 13.000 Euro. Doch das ist nach Aussage der FDP-Politikerin Silvia Elstner-Schibalski “ganz normal für München”, von Luxussanierung zu sprechen sei “ein Schmarrn”. So zynisch das klingt, die Frau könnte recht haben: Wohnen erscheint vielen Münchnern schon längst wie ein kaum mehr bezahlbarer Luxus. Grünen-Politiker verlangen inzwischen vom Münchner Stadtrat Auskunft darüber, wieso die vormaligen Mieter nicht zu schützen waren. Die Stadt hätte ihre Option des Vorkaufsrechts ausüben können, was sie jedoch nicht tat. Bislang gibt es hierauf keine befriedigende Antwort.

Wohnungsförderung in München

Wer in München eine Chance auf dem Wohnungsmarkt haben möchte, muss entweder richtig gut verdienen oder auf eine geförderte Wohnung in München setzen. Die teuersten Mieten aller deutschen Städte machte ein Fachportal zuletzt Anfang 2013 in München aus. Die Datengrundlage schufen die Angebotsmieten des letzten Quartals 2012. Neuvermietungspreise in München liegen demnach aktuell bei durchschnittlich 12,20 €/m², das sind 254 Prozent der Bremerhavener Preise (4,80 €/m²). Das Wohnungsamt vergibt an Personen, die den entsprechenden Bedarf nachweisen können, eine geförderte Wohnung und stellt den entsprechenden Wohnberechtigungsschein aus. Unter Umständen muss zunächst ein Mietangebot der entsprechenden Wohnung eingeholt werden, danach stellt das zuständige Amt den WBS aus.

Welche Form der Immobilienanlage die richtige ist

Heutzutage gibt es auf dem Markt mehrere Möglichkeiten, in Immobilien investieren zu können. Ob ein neues Haus, Wohnung oder Immobilienfonds – damit lassen sich hohe Rendite erzielen, man muss jedoch einige Grundregeln beachten. Bei Immobilienanlagen unterscheidet man zwischen direkten und indirekten Investitionsmöglichkeiten:

1. Immobilienanlage als Direktinvestition: Zu den Direktinvestitionen gehören Häuser, Wohnungen oder gewerbliche Immobilien. Eine passende Immobilie zu finden ist keine leichte Aufgabe, man sollte damit idealerweise Profis beauftragen. Bevor man in solche Immobilien sein Geld investiert, sollte man Folgendes wissen:

o Einfamilienhäuser: Die Häuser sind in der Regel teurer als Wohnungen, auch wenn sie manchmal gleich groß sein können. Das liegt daran, dass man beim Hauskauf mehr Geld für das Grundstück ausgeben muss. Deswegen werden auch Renditen von frei stehenden Häusern oft dürftiger ausfallen. Man muss jedoch beachten, dass Grundstücke als werthaltige Geldanlage angesehen werden, was gewisse Vorteile beim Wiederverkauf prognostiziert. Beim Hauskauf sollte auch auf die Lage des Hauses geachtet werden.
o Mehrfamilienhäuser: Bei solchen Immobilienanlagen ist die Rendite in der Regel höher als bei Renditen, die beim Kauf von Eigentumswohnungen erzielt werden kann. Auch hier muss genauestens die Lage unter die Lupe genommen werden: Mehrfamilienhäuser in schlechten Lagen sind nicht nur wenig attraktiv, sondern können auch Problemmieter anziehen. Die Gefahr von Leerständen ist bei schlechter Lage auch größer.
o Wohnungen: Wer nicht gleich ein ganzes Haus kaufen will, kauft einfach eine Eigentumswohnung. Neben der Lage sollte man beim Wohnungskauf auf die Zusammenarbeit zwischen Hausverwaltung und den Eigentümern achten. Das könnte beispielsweise bei Renovierungsentscheidungen ausschlaggebend sein. Immobilienpreise unterliegen auch von Stadt zu Stadt gewissen Schwankungen. Eine Immobilie in Köln wird beispielsweise mehr wert sein, als ein vergleichbares Angebot in Gera.
o Gewerbeimmobilien: Solche Investitionen versprechen in der Regel gute Renditechancen, bergen aber auch hohen Risikos. Es lässt sich nämlich nur schwer einschätzen, wie sich langfristig gesehen die Nachfrage nach Gewerbeflächen entwickelt wird.

2. Immobilienanlage als indirekte Investitionen: Bei indirekten Investitionen kann man grob zwischen Immobilienfonds/Beteiligungen, Immobilien-Aktien und sogenannten REITS (Real Estate Investment Trusts) unterscheiden:

o Immobilienfonds/Beteiligungen: Die offenen Immobilienfonds geben die Möglichkeit, Anteile an Immobilien zu kaufen. In den letzten Jahren wird jedoch diese Geldanlage weniger beliebt, weil mehrere Immobilienfonds in Schieflage oder Verruf gekommen sind. Dieses Angebot gilt vor allem für Besserverdiener, weil hier die Einstandssummen nicht selten im fünfstelligen Bereich liegen.
o Immobilien-Aktien: Die Immobilien Aktiengesellschaften bieten hohe Dividendenrenditen. Bevor man solche Aktien kauft, sollten einige Fragen geklärt werden: Ist die Firma hoch verschuldet? Hat sie bestimmte Projekte in den Sand gesetzt? Hat sie hinter den Rücken eine größere, finanzstarke Firma stehen?
o REITS (Real Estate Investment Trusts): Diese Anlageform ist relativ neu auf dem deutschen Finanz- und Immobilienmarkt. Die REITS ist eine Sonderform der Aktiengesellschaft, die Großteil ihres Kapitals in Immobilien investiert und fast die gesamten Gewinne an die Anleger wieder ausschüttet.

Hausbau heute – vorausschauende Kostenplanung mit Pufferzone

Derzeit ist es so günstig wie nie, eine Immobilie zu kaufen oder auch zu bauen, da die Hypothekenzinsen momentan sehr günstig sind. Dennoch ist eine sorgfältige und vorausschauende Planung der Kosten für einen Hausbau etwas, auf das man nie verzichten sollte, denn meist handelt es sich dabei um eine Investition für das ganze Leben. Vor allem ein guter finanzieller Puffer als Sicherheit sollte dabei nicht vergessen werden.

Kassensturz – Bauen mit möglichst viel Eigenkapital lohnt sich

Bevor man mit der Planung eines Hausbaus anfängt, ist es ratsam, möglichst viel Eigenkapital dafür anzusparen. Denn: Je mehr Eigenkapital man mitbringt, desto weniger Zinsen bezahlt man später – und desto preiswerter wird somit auch der Baukredit bei der entsprechenden Bank. Idealerweise nutzt man das gesamte zur Verfügung stehende angesparte Kapital dafür und spart sich zur Sicherheit eine Reserve von zwischen drei bis sechs Nettolöhnen auf. Dieser Puffer sorgt dafür, dass finanzielle Engpässe weitgehend vermieden werden können.
Optimal ist es, wenn rund ein Fünftel des gesamten Baupreises sowie auch die Nebenkosten – wie beispielsweise für den Notar, die Grundbucheintragung oder die Grunderwerbsteuer – selbst bezahlt werden können. Bringt man wenig eigenes Kapital mit, so muss man damit rechnen, dass der Hausbau nicht nur riskanter, sondern auch deutlich kostspieliger als vorher angenommen wird.

Möchte man sich ein Haus komplett über die Bank finanzieren lassen, so sollte man ein Kreditnehmer sein, der ein langfristig gesichertes und überdurchschnittliches Einkommen hat. Die Bank verlangt nämlich spezielle Risikozuschläge für das Darlehen, die nicht unterschätzt werden sollten. Muss man das Haus nach einiger Zeit doch wieder verkaufen, kann der Gewinn in diesem Fall im schlimmsten Fall nicht einmal für die Rückzahlung des Kredits ausreichen.

Weiterhin sollte alles möglichst exakt kalkuliert werden. Wer sich einen Puffer von mehreren Tausend Euro zur Seite legt, geht auf Nummer sicher – denn es gibt immer wieder unvorhersehbare Dinge, die bezahlt werden müssen und schnell finanzielle Probleme verursachen können.

Die richtige Finanzierung – auch der Staat hilft dabei!

Plant man einen Hausbau, sollte man sich außerdem zunächst nach öffentlichen Krediten erkundigen. In der Regel ist staatliches Baugeld, das mit speziellen Förderprogrammen bereitgestellt wird, recht günstig. Des Weiteren kann es sich lohnen, auch den Arbeitgeber zu fragen – größere Unternehmen sind häufig dazu bereit, Arbeitnehmern Immobilienkredite mit günstigen Zinsen zu ermöglichen.

Eine andere Variante ist der klassische Bausparvertrag, mit dem man sich über einen längeren Zeitraum hinweg Eigenkapital anspart, um später die eigenen vier Wände finanzieren zu können. Während gespart wird, muss man sich in der Regel mit Zinsen von rund 1,5 Prozent zufriedengeben. Seit etwa fünf Jahren existiert außerdem eine spezielle Riester-Förderung für das Alter zusätzlich zu Bausparverträgen.

Benötigt man umgehend Baugeld, sollte man sich direkt an eine Bausparkasse wenden und sich nach einem so genannten Kombikredit erkundigen. Hier wird der Kredit nicht, wie sonst üblich, sofort getilgt. Viel mehr schließt man einen Bausparvertrag ab, bei dem man pro Monat einen bestimmten Betrag ansparen muss. Nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne wird das Darlehen mit der angesparten Summe komplett abgelöst. In der Regel sind das Darlehen und der Bausparvertrag so aufeinander abgestimmt, dass die Zinsen während des gesamten Zeitraums konstant bleiben.

Derartige Kombikredite waren noch bis vor einigen Jahren relativ teuer, mittlerweile sind diese aber häufig sogar deutlich preiswerter als Angebote einer Bank. Besonders wenn es um Darlehen mit einer extra Riester-Förderung geht, kann man hier als Häuslebauer viel Geld sparen.

Hilfe von Sparkassen und Banken beim Hausbau

Das Wichtigste bei einer Baufinanzierung ist normalerweise ein über einen längeren Zeitraum bestehendes Darlehen von einer Sparkasse oder Bank. Die meisten davon verfügen auch über eine Bausparkassen-Abteilung und kooperieren mit einer bestimmten Versicherung. Aus diesem Grund sind inzwischen auch kurzfristige Finanzierungen oder auch Kredite ohne Tilgungen möglich, sofern diese mit Versicherungs- und Bausparverträgen zusammenhängen.

Dies ist zwar für den Bauherren selbst recht bequem, da so alles aus einer Hand finanzieren lassen kann, aber auch entsprechend teuer. Möchte man dagegen möglichst viel Geld sparen, so ist es ratsamer, sich die einzelnen Komponenten einer Finanzierung bei mehreren Geldgebern zu organisieren.

Hausbau: Neue Verordnungen für 2013

Für den Neu- und Umbau von Gebäuden treten im Jahr 2013 neue Verordnungen in Kraft, die teilweise auf Bundes- und teilweise auf Landesrecht basieren.
Die wohl wichtigste Neuerung ist ohne Zweifel die überarbeitete Energiesparverordnung, die eigentlich bereits im Sommer 2012 in Kraft treten sollte, dann aber auf das Frühjahr 2013 verschoben wurde.

Was ist neu in der Energieeinsparungsverordnung?

In der neuen EEV wird der Energiebedarf für Neubauten ab dem Jahr 2014 um 12,5 % gesenkt. Im Jahr 2016 kommen weitere 12 % dazu. Das bezieht sich auf den Primärenergiebedarf eines Hauses. Ziel dieser gestaffelten Einführung ist das Nullenergiehaus zum Jahr 2020 als Standard im Bereich Hausbau. Dabei soll es möglichst keine Mogelpackungen geben, was durch die verschärfte Kontrolle des Energieausweises erfolgen soll. Im Energieausweis selbst müssen die Anteile an erneuerbaren Energien, die zur Beheizung des Hauses genutzt werden, in Prozent angegeben werden. Beim Hausverkauf, ob privat oder gewerblich, sind in Zukunft die Angaben aus dem Energieausweis anzugeben. Dies gilt auch für Immobilienanzeigen.
Die einzelnen Bundesländer haben sich in diesem Zusammenhang verpflichtet, die Angaben zu den Energieeinsparungen zumindest stichprobenartig zu überprüfen.

Weitere Änderungen

Für die Überprüfung von Öltanks tritt eine neue bundeseinheitliche Verordnung in Kraft, die die einzelnen Länderverordnungen ablöst. Gültig ist diese Verordnung für Keller- und Erdtanks ab einem Fasungsvermögen von 1000 Litern. Nach den Plänen der Bundesregierung erfolgt die Prüfung alle zehn Jahre. Wichtig ist dabei das Datum der Inbetriebnahme des Tanks. Alle Tanks, die vor 1971 verbaut und in Betrieb genommen wurden, müssen innerhalb von zwei Jahren geprüft werden. Öltanks mit Baujahr 1994 haben hingegen zehn Jahre Zeit. Die Prüfung erfolgt durch Sachverständige, die ihren Bericht an die jeweilige untere Wasserbehörde senden. Im Zweifel kann die Behörde mit dem Sachverständigen zusammen eine Frist für die Behebung eventueller Mängel festlegen. Für die Überprüfung wird eine Gebühr von 100 bis 150 Euro erhoben.

Baufinanzierung: Soll ich Versicherung und Festgeld vorzeitig kündigen?

Der Bau der eigenen Immobilie bedarf in den meisten Fällen einer Baufinanzierung, weil die Kosten bei einem Hausbau oder -kauf so hoch sind, dass sie selten aus den eigenen finanziellen Mitteln zu bestreiten sind. Da immer mehr Leute den Traum von den eigenen Quadratmetern realisieren möchten, wächst auch das Angebot der unterschiedlichen Varianten für die Immobilienfinanzierung.

Die Möglichkeiten des Fremdkapitals

Die am meisten verbreitete Variante der Baufinanzierung ist das Annuitätendarlehen. Daneben ist auch immer noch die Verwendung eines Bausparvertrages zumindest als ein Bestandteil des Gesamtkonzepts ein beliebter und auch sinnvoller Baustein für den Hausbau. Mittlerweile gilt die selbst bewohnte Immobilie für den Staat als private Altersvorsorge, wodurch auch im Rahmen einer Finanzierung die staatlichen Zulagen der Riesterrente für sich genutzt werden können. Gleichzeitig stehen verschiedene, sehr günstige Finanzierungsangebote der KFW-Bank zur Verfügung, die insbesondere energieeffizientes oder altersgerechtes Bauen mit sehr niedrigen Zinssätzen fördert.

Bedarf oder Beschaffung von Eigenkapital

Ein wichtiger Punkt bei der Planung einer optimalen Immobilienfinanzierung ist das Eigenkapital. Je mehr Eigenkapital zur Verfügung steht und in den Hausbau eingebracht wird, desto günstiger sind in den meisten Fällen die Darlehenskonditionen der Kreditgeber. Das bedeutet aber nicht, dass krampfhaft versucht werden sollte, möglichst viel Eigenkapital zu sammeln, indem man eventuelle Spareinlagen kündigt oder auf Versicherungsschutz zu verzichten, um sich die Beiträge zu sparen. Gerade bei der Geldanlage in Form eines Festgeldes würde eine Kündigung der Spareinlage zu Verlusten führen, weil der vereinbarte Zinssatz nur für die Erfüllung der gesamten Laufzeit vereinbart wird, was auf festgeldzinsen.com im Detail nachzulesen ist. Eine attraktivere Variante wäre in einem solchen Fall zum Beispiel die Abtretung des Festgeldes an den Kreditgeber als zusätzliche Sicherheit. Zum Ende der Laufzeit könnte man dann das Vertragsguthaben inklusive angelaufenen Zinsen auch als Sondertilgung verwenden, um auf diesem Wege die Belastung durch den Kredit zu verringern.

Bei all den Möglichkeiten, die einem zur Verfügung stehen, ist es wichtig, sich umfassend zu informieren, um am Ende die für einen individuell am besten passende Variante oder Kombination der Finanzierungsarten zu finden.